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Kurzmeldung

Die KSJ-Gruppen St. Michael und Sophie Scholl Bonn
Geschrieben von Administrator   

Die KSJ in Godesberg

 

Die KSJ als Schülerverband

Die Katholische Studierende Jugend (KSJ) richtet sich als Jugendverband an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5.

In Godesberg gibt es zwei KSJ-Gruppen: Die ND-Gruppe St. Michael (Schülergemeinschaft im Bund Neudeutsch­land), die vor etwa 80 Jahren am Aloisiuskolleg gegründet wurde, und die Heliand-Gruppe Sophie Scholl, die vor 20 Jahren am Clara-Fey-Gymnasium startete. Aufgrund der großen Beliebt­heit nehmen an den Angebo­ten inzwischen zahlrei­che Kinder und Jugendliche von allen Godes­berger Gymnasien und anderen Schulen teil.

Die KSJ bietet ...

  • kostenlose Nachmittagsangebote (Mo–Do: 13–17 Uhr)

  • wöchentliche Gruppenstunden der einzelnen Jahrgänge

  • Wochenenden in unserem Selbstversorgerhaus in der Eifel

  • (Themenorientierte) Fahrten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien

  • ...

Die Gruppenstunden und Veranstaltungen werden von etwa 30 - 40 älteren Jugendlichen in ehrenamtlicher Arbeit vor­bereitet und geleitet. Dabei werden sie von einem er­wachsenen Mitarbeiter sowie älteren Gruppenleitern (z.B. Studenten) unterstützt und begleitet.

Als Schülerinnen und Schüler gestalten die KSJlerinnen und KSJler einen Teil ihres Lebens in ihren Gruppen. Die KSJ hat eine demokratische Verbandsstruktur. Die Jugendlichen wählen ihre Leitungen selber und jedes Mit­glied - ob jung oder alt - ist eingeladen, Mitverant­wortung zu über­nehmen.

Unsere Aufgabe sehen wir in einer selbstorganisierten und selbstverantworteten Freizeitgestaltung. Wir bieten Schü­lerinnen und Schülern die erforderlichen Rahmenbe­dingungen, ihre Freizeit sinnvoll und eigenverantwortlich in einer Gruppe zu gestalten. Inhalte dieser Freizeitge­staltung sind nicht spezielle Fachkenntnisse wie z.B. das Erlernen eines Instrumentes, sondern ganzheitliche und praktische Erfahrungen in einer Gruppe.

Die KSJ steht als Jugendverband in der katholischen Kir­che im Zeichen der Ökumene allen Kindern und Jugendli­chen offen.

Ein Info-Flyer mit einer Kurzvorstellung der KSJ sowie das Vorstellungsheft (Broschüre mit 100 Seiten) können als PDF-Dokument heruntergeladen werden. 

Ziele

 

Ziele der Jugendarbeit

„Das Ziel der Gruppe ist ein Angebot von Rahmenbe­dingungen, unter denen sich Kinder und Jugendliche zu reflektierten und engagierten Christen sowie mündigen Bürgern entwickeln können. Dazu gehören insbesondere:

  • sinnvolle Freizeitgestaltung

  • Entwicklung eigenverantwortlichen Handelns

  • Befähigung zur Teamarbeit und Entwicklung von Demo­kratiebewusstsein

  • Entfaltungsraum und Experimentierfeld für den persön­lichen und gemeinsamen Glauben

  • Auseinandersetzung und Meinungsbildung in Gruppe, Verband, Schule, Kirche und Gesell­schaft"

Mit diesem Wortlaut haben wir 1991 versucht, unsere Ziele kurz zu umschreiben. Mit unserer Jugendverbands­arbeit wollen wir als ergän­zende Sozialisationsinstanz zu Familie und Schule das Hauptziel jesuitischer Erziehung unter­stützen, „Männer und Frauen 'für andere' heranzu­bilden" (Grundzüge Jesuitischer Erziehung, Rom 1986, Abschnitt 5.3).

Die KSJ hat die Grundlagen und Ziele ihrer Arbeit in einem Programm, der „Plattform", niedergelegt. Dabei werden zwei Eckpfeiler herausgestellt:

  • KSJlerinnen und KSJler orientieren sich am Evangelium; sie nehmen sich Jesus Christus zum Maßstab ihres Lebens.

  • KSJlerinnen und KSJler setzen sich deshalb mit den gesellschaftlichen Problemen und Fragen auseinander und versuchen, unsere Gesellschaft nach dem Evange­lium zu gestalten.

Die KSJ versteht sich als eine Gemeinschaft von suchenden Christen innerhalb der katholischen Kirche. Jugendliche su­chen nach einem Experimentierfeld und einem Entfaltungs­raum im persönlichen und gemein­samen christlichen Glau­ben. Sie bevorzugen eine Ge­meinschaft von Gleichaltrigen und neue Formen des Gottesdienstes und des Gebetes.

 

Inhalte und Methoden

 

Pädagogische Inhalte und Methoden

Die Kinder und Jugendlichen lernen in den Gruppen­stunden und auf den Veranstaltungen spielerisch, in einer Gemein­schaft zu leben, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen. Unser Anliegen ist es, den Mäd­chen und Jungen positive emotionale Gruppen­erfahrungen wie Vertrauen, Geborgenheit, Solidarität und Offenheit zu ermöglichen. Durch einen geschlechts- und altersüber­greifenden Meinungsaustausch lernen die Jungen und Mäd­chen zudem den sozialen Umgang mit­einander.

Die KSJ will christliche Werte ver­mitteln und Erfahrungen im persön­lichen und gemeinsamen Glauben so­wie das christlich motivierte soziale und politische Engagement er­möglichen und fördern. Die Jugendarbeit der KSJ voll­zieht sich immer in drei Dimensionen: in einer theolo­gisch-reli­giösen, in einer pädagogischen und einer poli­tischen Dimension.

Wir bieten in den Ferien themen­orientierte Freizeiten und Schu­lungen an, die eine Auseinander­setzung mit sozialen, poli­tischen, wirtschaft­lichen, ökolo­gischen, kul­turellen, me­dien- und arbeits­weltbezogenen Themen unserer Zeit fördern sollen. Sie befähigen die Teilnehmer dazu, kom­plexe Zusammen­hänge zu struk­turieren und zu analysieren. Die bewährten ganzheitlichen und praktischen Formen des Lernens (Sehen - Urteilen - Handeln) gewähr­leisten, dass die Kinder und Jugendlichen die Informa­tionen nicht nur als wertneutrale Nachrichten unter vielen aufnehmen, son­dern sich, orientiert an christli­chen Werten, ein eigenes Urteil bilden und nach Möglich­keiten suchen, ihr eigenes Ver­halten zu überdenken oder sich für Andere einzu­setzen.

Die Jugendlichen und ins­besondere die Gruppenleiter eignen sich neben zahlreichen Fachkenntnissen wichtige Schlüsselquali­fikationen an bzw. vertiefen sie:

Selbstkompetenz: Selbständigkeit, Selbstsicherheit, Lernbereitschaft, Kreativität, Sorg­falt, Organisationsfähig­keit, Zielstrebigkeit sowie das Erkennen und Einschätzen eigener Stärken und Schwä­chen

Sozialkompetenz: Team- und Kommunikationsfähig­keit, Verantwortungsbewußtsein, Kritikfä­higkeit und -bereit­schaft, Motivations- und Leitungsfähigkeit, Einfühlungs­vermögen, Einhaltung von Absprachen und Regeln, Sensi­bilität für die Mit­menschen und die Um­welt

Methodenkompetenz: Ein­arbeitungsfähigkeit in neue Aufgaben und Problemstel­lungen, die Fähigkeit, komplexe Probleme struktu­rieren zu können, zielgerichtete Planung, anschauliche Präsentation von Ergebnissen

 

Jugendverband

 

Grundprinzipien der Jugendverbandsarbeit

Unsere Jugendarbeit basiert auf den Grundprinzipien der Jugendverbandsarbeit:

Selbstorganisation: Die Jugendverbandsarbeit der KSJ basiert auf dem Prinzip der Selbst­organisation junger Men­schen für eine eigenver­antwortete Freizeitgestaltung und Interessen­vertretung. Im wesentlichen geht es um das ge­meinsame selbstverantwortete Handeln.

Demokratische Strukturen: Jugendverbände sind durch­gängig dem demokratischen Prinzip ver­pflichtet. Sie sind daher eines der wenigen Felder, in denen Jugendli­che um­fassend die Regeln parlamen­tarischer Demokratie kennen lernen und einüben können. In den demokra­tischen Gre­mien lernen sie, sich eine eigene Meinung zu bilden, diese zu vertreten und Dif­ferenzen konstruktiv aus­zutragen.

Interessenvertretung: Jugendverbände nehmen die In­teressenvertretung für und so weit wie möglich mit den Kindern und Jugend­lichen wahr.

Freiwilligkeit: Die Jugendverbandsarbeit der KSJ ist durch eine uneingeschränkte Freiwilligkeit gekennzeich­net.

Ehrenamtlichkeit: Die Jugendverbandsarbeit ba­siert auf dem freiwilligen ehrenamtlichen Engagement junger Men­schen für sich und andere.

Wertorientierung: Katholische Jugendverbände wie die KSJ tragen mit ihrer christlichen Wertge­bundenheit zur Orientierung und Identitäts­bildung Jugendlicher bei.

Ganzheitlichkeit: Die Jugendverbandsarbeit setzt auf eine ganzheitliche Persönlichkeits­bildung, die alle Lebensbe­reiche umfasst.

Lebensweltorientierung: Die Jugendverbands­arbeit der KSJ wählt als Ausgangspunkt die Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen und setzt dort an.

 


Cassel

 

Selbstversorgehaus in Cassel (Eifel)


In der Eifel unterhalten wir in Zu­sammenarbeit mit un­serem Förderverein ein Selbstverpfle­gungshaus für Jugendgruppen und Schulklassen mit 35 Betten. Die ehe­malige Schule von Heckenbach-Cassel wurde 1969 in ein Selbstverpflegungshaus umgewandelt und nach und nach ausgebaut. Die älteren Gruppenmitglieder erledigen dabei fast alle Arbeiten (Reno­vierung, Reparaturen, Reinigung, Verwaltung) in ehren­amtlicher Eigenarbeit. In dem Selbst­verpflegungshaus finden fast alle unsere Frei­zeiten und Schulungen statt, in der übrigen Zeit stellen wir das Haus anderen Jugend­gruppen und Schulklassen zur Verfügung.

 
 
 

Nachmittag

 

  Alte Bahnhofstraße 11 in Godesberg

Die 2. Etage, die von den beiden KSJ-Gruppen für ihre außer­schulische Jugendver­bandsarbeit genutzt wird, ist an den Schultagen von 13.30 bis mind. 17.00 Uhr für alle inter­essierten Kindern und Jugend­lichen für eine selbstän­dige Freizeitge­staltung auch außerhalb der Gruppen­stunden geöffnet.


Altersspezifische Gruppenstunden

Die wöchentlichen Gruppenstunden (90 Min.) der Mäd­chen und Jungen finden in der Regel zur gleichen Zeit statt, so dass die Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter je nach Wunsch der Gruppenmitglieder entweder ge­schlechts- oder interessen­spezifische Dinge anbieten oder in einer koedukativen Gruppe etwas unternehmen können.


Offene Jugendarbeit, Nachmittagsbetreuung

Die offenen Nachmittagsangebote sind kostenlos und richten sich nicht nur an KSJ-Mitglieder. Wir sprechen u.a. Schülerinnen und Schüler an, die zwischen der Schule und anderen Frei­zeitaktivitäten nicht nach Hause fahren wollen.

Treffpunkt für alle inter­essierten Schü­lerinnen und Schü­ler ab Klasse 5.

Freizeitangebote: Kicker, Bil­lard, Tisch­tennis, Air-Hockey, Dart, Brettspiele, ...

Internet: Acht Rechner mit Internetzugang und Textverar­beitung zur Freizeitgestaltung und Recherche.

Verpflegung: Verkauf von Getränken und Snacks, ein Mit­tagessen kann täglich bis 13.30 Uhr für etwa € 3,00 bestellt werden (Kooperation mit einem Lieferservice).

Hausaufgaben: Unterstützung bei den Hausaufgaben und bei der Vorbereitung auf Klassenarbeiten (Mo bis Do von 14.00 – 15.30).

Lerngruppen, Referate: jederzeit möglich.

 
 
 

Veranstaltungen

 

Veranstaltungen

Wochenenden:

  • ein Wochenende je Jahrgangsstufe und Halbjahr in un­serem Jugendheim in der Eifel

  • Teilnahme an den Katholikentagen, 2006 z.B. als Promotoren für die 2-Euro-Aktion von Misereor

 

Osterferien: Osterfahrten (etwa 14 Tage) mit aktiven Erkundungen der Region, Wanderungen und anderen Freizeitak­tivitäten und der gemeinsamen Vorbereitung und Feier der Kar- und Ostertage

  • 2002: Griechenland (Kreta)

  • 2003: Italien (Amalfi-Küste und Cilento)

  • 2004: Kroatien (Dalmatien)

  • 2005: Spanien (Mallorca)

  • 2006: Italien (Sardinien)

  • 2007: Italien (Kalabrien)


Sommerferien: themenorientierte Sommerzeltlager (ins­gesamt etwa 14 Tage) in Cassel

  • 2003: „Ich bin drin und was nun? - Was kommt nach der ersten Internet-Euphorie?"

  • 2004: "Total global - Chancen und Risiken einer globalisierten Welt" und "Eine Welt - Warum wir von dieser Vision immer noch so weit entfernt sind"

  • 2005: "Die Nachrichtenmacher" und „Outdoor First Aid and Life­guard Challenge"

  • 2006: „Gemeinsam packen wir es an – Für eine Zukunft in Soli­darität und Gerechtigkeit“ (9 Tage), anschl. Sommerfahrt nach Korfu (11 Tage)

  • 2007: „Trendsetter und Meinungsmacher" (9 Tage), anschl. Sommerfahrt nach Sardinien (11 Tage)


Herbstferien: themenorientierte Herbstfahrt (10 - 14 Tage)

  • 2002 in Mecklenburg und Sachsen: „Im Osten viel Neu­es - Eine Reise durch den Osten der Bundesrepublik"

  • 2003 in Prag: „Die EU-Ost-Erweiterung - Europas große Her­ausforderung - Der lange Weg in die EU am Beispiel Tschechiens"

  • 2004 auf Mallorca: "Zwischen Ballermann und Natur­park - Aus­wirkungen unseres Reiseverhaltens und An­sätze für einen öko­logisch und sozialver­träglichen Tou­rismus am Bsp. Mallor­cas"

  • 2005 in Athen: "Olym­pische Spiele 2004 in Athen - Eine gute Investi­tion nicht nur für den Sport?", anschl. Korfu

  • 2006 in Berlin: „Wen interessiert schon unsere Meinung – Politische Mitbestimmung in einer demokratischen Gesellschaft“


Gruppenleiteraus- und fortbildung:

  • 1. Halbjahr Jahrgang 9: Orientierungskurs

  • 2. Halbjahr Jahrgang 9: Gruppenleitervorschulung

  • Jahrgang 10: Gruppenleiterschulung

  • alle 2 – 3 Jahre: Erste-Hilfe und DLRG-Kurs

  • vor den Ferienprojekten ein Schulungs­wochenende